Energieeffizienz

Bei der Müllverbrennung steht nicht die Entsorgung von Abfällen im Vordergrund, sondern die Gewinnung von Energie aus Abfall, eine Verwertungsart, bei der es um Energieausbeute geht.

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Die SOLVAir® - Bicarbonatlösung, ein einfaches Trockenverfahren, ermöglicht die Maximierung der Energieeffizienz gegenüber anderen Rauchgasreinigungsverfahren und minimiert so CO2-Emissionen.

In Zeiten, in denen preiswerter Brennstoff knapp wird, CO2-Emissionen verringert werden müssen und der Wettbewerb auf dem Markt für Müllverbrennung härter wird, wird Energieeffizienz für die thermische Abfallverwertungsindustrie immer wichtiger. In der EU-Abfallverordnung 2008/98/EC wird ein Energieeffizienzfaktor ‚R1’ festgelegt. Hat eine Anlage einen Faktor unter 0,60 (bzw. abhängig vom Genehmigungsdatum, auch 0,65), wird der Betrieb nicht mehr als „thermische Verwertung“, sondern als „Entsorgung“ eingestuft. In einigen Ländern kommt auch die thermische Verwertung von Abfällen in den Genuss der Anerkennung als „grüne Energie“, denn ein erheblicher Anteil der kommunalen Feststoffabfälle (MSW) besteht aus erneuerbarer Biomasse, womit sich die Rentabilität erhöht. 

Das Fließbild unten zeigt das gewaltige Verbesserungspotential der Energieverluste im Rauchgas. 

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Die SOLVAir® Solution

Da die Reaktivität von Natriumbicarbonat BICAR® über einen großen Feuchtigkeits- und Temperaturbereich des Rauchgases garantiert ist, sind weder das Einsprühen von Wasser zur Kühlung/Konditionierung erforderlich noch das erneute Aufheizen des Rauchgases vor einer katalytischen DeNOx system (SCR). Dies ermöglicht eine höhere Energieeffizienz, da kein Dampf verwendet wird und kein Brennstoff zum Heizen des Rauchgases erforderlich ist. 

Eine deutsche Studie hat gezeigt, dass bei Verwendung des SOLVAir® - Bicarbonatverfahrens im Rauchgas 131 kWh je Tonne MSW für eine höhere Energieausbeute zur Verfügung stehen, wodurch Verbrennungsanlagen als Abfallverwertung gem. der EU-Richtlinie eingestuft werden können (siehe oben).